Samstag, 29. Oktober 2011

ERDEM it is

www.erdem.co.uk
Vor zwei Wochen habe ich mein Praktikum bei ERDEM begonnen. Meine Arbeiten umfassten steamen (aufdämpfen) der gelieferten Ware, kleben der Etiketten für die Preisschilder im Laden, binden der Schlaufen für die Preisschilder im Laden, anmachen der kleinen Sicherheitsnadeln an den Knoten der Schlaufen für die Preisschilder im Laden, dann wieder mal Steamen der wieder neu gelieferten Ware und Qualitäts-Check der neu gelieferten Ware und anbringen der Preisschilder an den Kleidern.Kurz: Furz! Weiter gings mit Inventur der ERDEM Labels die an die Kleider genäht werden. Während man so zählt und zählt und zählt und irgendwann feststellt, dass die letzte Zählung vor zwei Wochen war, kommen mir die ersten Zweifel. Es wurde nicht besser und nicht anspruchsvoller und war nach der ersten Woche so frustriert, dass ich mich nach einem neuen Praktikum umgesehen habe.

Übers letzte Wochenende habe ich mich bei vier anderen Designer beworben und wurde von zweien zum Interview eingeladen. So konnte ich mich am Mittwoch bei einer aufstrebenden Designerin namens MARY KATRANTZOU vorstellen. Am Dienstagabend vor dem Interview ging ich zu meiner Vorgesetzten bei ERDEM und habe ihr erklärt, dass ich mein Praktikum beenden möchte. Cassie sah mich erschrocken und verunsichert an, während ich ihr ganz ehrlich erzählte, dass ich mich nach einer neuen Stelle umgesehen hatte, weil ich unterfordert sei und nichts gelernt hätte. Cassie wollte mich nicht einfach so ziehen lassen und hat mich ermutigt, meinen Entscheid nochmals zu überdenken. Ich schlug vor, den Mittwoch für das Interview frei zu nehmen und am Donnerstag nochmals über alles zu sprechen und mich erst dann definitiv zu entscheiden...

Ich war mir ja schon im klaren, dass ich in einem Praktikum Scheissarbeit machen würde, doch ich auch wusste, dass es noch bessere Plätze gibt. In der Mode arbeiten die allermeisten Praktikanten umsonst, dafür kann man  viel lernen und dazu bin ich schliesslich hier. Ich habe viel mit anderen Interns (Praktikanten) gesprochen und diese ausgehorcht, wie es wo ist und wo man viel lernt, wo man gefördert wird.... man hört da zum Teil die schlimmsten Geschichten, wo ich mich wirklich Frage, ob das überhaupt legal ist. Mein Fazit: Man lernt nur, wenn man fordert! (mehr Verantwortung, mehr Arbeit, mehr Durchsicht in den Prozess, mehr mehr mehr)
Dieses Fazit und das Interview am Mittwoch, wo ich die Praktikumsstelle auch hätte haben können, haben mich zu meiner Entscheidung ermutigt, bei ERDEM  zu bleiben und die grösstmögliche Erfahrung daraus zu schöpfen.

Gestern habe ich nochmals mit meiner Vorgesetzten gesprochen und wir haben uns geeinigt, dass wir im Gespräch bleiben. Ich fühle mich nach dieser etwas tubulenten Startphase endlich auch im Praktikum angekommen - und glaubs glücklich!

2 Kommentare:

  1. Greuters, wir haben nun auch eure "Hammerstory" gelesen und freuen uns, dass es euch gut geht.

    Bei uns ist der Nebel so günstig, dass ihn fast alle haben.

    Liebi Grüess us dä Schwiiz.
    Sabine und Michi mit Jan

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